Arminia Bielefeld gewinnt clever den Westfalenpokal

SC Wiedenbrück - Arminia Bielefeld 1:3 (0:1)

Arminia gewinnt clever den Westfalenpokal - © Arminia
Arminia gewinnt clever den Westfalenpokal | © Arminia

Wiedenbrück (nw). Arminia Bielefeld hat den Westfalenpokal gegen den starken SC Wiedenbrück clever verteidigt. In der 19. Minute traf Fabian Klos zum 0:1, Sebastian Hille in der 49. Minute zum 0:2. Dem SC Wiedenbrück gelang der Anschlusstreffer in der 54. Minute durch Langemann. In der 81. Minute traf der eingewechselte Yesilyurt für Arminia zum 1:3-Endstand.

Nach einer Flanke von Sebastian Hille traf Klos in der 19. Spielminute das gegnerische Tor erst im zweiten Versuch. Den ersten Versuch ließ der Wiedenbrücker Torwart noch abprallen. Es ist Klos' sechster Treffer im sechsten Spiel der Vorbereitungsphase. Zunächst war der SC Wiedenbrück überlegen, die ehemaligen Arminen-Spieler Langemann und Studtrucker spielten sehr ehrgeizig. Arminia dagegen spielte sehr gemächlich und abgeklärt. Aber mit Klos' Treffer kippte das Spiel.

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In der 24. Minute hatten die Arminen eine weitere Torchance durch Petersch, bevor die Wiedenbrücker ab etwa der 32. Minute wieder stärker das Tempo anzogen und offensiver spielten.

Sembolo konnte Tordrang nicht zeigen

Neuzugang Francky Sembolo hatte mit einem Kopfball in der ersten Halbzeit eine kleine Torchance, der Ball ging aber über das Tor hinaus. Seinen Tordrang konnte er bislang nicht unter Beweis stellen. In der 46. Minute nahm ihn Coach Stefan Krämer vom Platz, für ihn kam Philipp Riese. Für Petersch wurde Stephan Salger eingewechselt.

Arminia Bielefeld gewinnt den Westfalenpokal. - © FOTO: MARTINSCHLEDDE
Arminia Bielefeld gewinnt den Westfalenpokal. | © FOTO: MARTINSCHLEDDE

Auch der SC Wiedenbrück wechselte in der 46. Minute: Für Dayangan kam Knetsch auf den Platz.

In der 49. Minute traf Hille nach einer Vorarbeit von Philipp Riese schließlich zum 0:2. Doch nur wenige Minuten später gelang Langemann vom SC Wiedenbrück durch einen Schuss aus kurzer Distanz der Anschlusstreffer (54. Minute).

Wiedenbrück wurde wieder dominanter

Für Klos kam in der 64. Minute Sebastian Glasner auf den Platz, auch Wiedenbrück wechselte: für Kaptan kam Jansen (65. Minute). Wiedenbrück wurde in der zweiten Halbzeit wieder zur dominanteren Mannschaft.

Einen Glücksgriff tat Krämer in der 71. Minute, als er für Hille Erdogan Yesilyurt auf den Platz stellte, denn der traf nach einer erneuten Vorarbeit von Philipp Riese in der 81. Minute zum 1:3 Endstand. Weitere Auswechslungen folgten in der 83. Minute bei Arminia (Prophter für Jerat, Mainka für Hornig) und in der 84. Minute beim SC Wiedenbrück (Schierbaum für Rogowski).

Eine ganz große Leistung zeigte an diesem Abend Arminias Torhüter Ortega, der wie ein Weltmeister die Torschüsse der Wiedenbrücker parierte. Er zeigte mehrere Glanzparaden, die sich alle gar nicht aufzählen lassen. Obwohl der SC Wiedenbrück sehr offensiv, sehr dominant gespielt hat, war Arminia am Ende die clevere Mannschaft und verteidigte den Westfalenpokal verdient mit 1:3.

Arminia-Trainer Stefan Krämer sagte nach dem Spiel: "Ein großes Kompliment an den SC Wiedenbrück - der Verein hat einen sehr guten Fußball gezeigt." Nach der enormen Belastung im Trainingslager seien die Arminia-Spieler sehr platt gewesen, und er sei "froh, dass es für uns zur Titelverteidigung gereicht hat".

Auf einige Leistungsträger verzichtet

Arminia Bielefeld verzichtete in diesem Spiel auf einige Leistungsträger, um sie für das Spiel gegen den PSV Eindhoven am Freitag, 12. Juni, zu schonen. Darunter sind die Spieler Patrick Platins, Thomas Hübener, Tom Schütz und Christian Müller. Verletzungsbedingt fielen noch Johannes Rahn und Pascal Testroet aus. Auch Marcel Appiah fehlte wegen seines Muskelfaserrisses.

Bislang hatte Arminia fünf Saisonvorbereitungsspiele: vier Siege und ein Unentschieden bei einem Torverhältnis von 27:3.

SC Wiedenbrück - Arminia Bielefeld 1:3 (0:1)

SC Wiedenbrück:
Hahnemann; Volkmer, Czysczon, Sumelka (88. Kücükyagci), Rogowski (84. Schierbaum); Dayangan (46. Knetsch), Zech (71. Njambe); Brisevac, Kaptan (65. Jansen), Langemann; Studtrucker (88. Stiens)

Arminia Bielefeld:
Ortega; Strifler, Burmeister, Hornig (83. Mainka), Lorenz; Hille (71. Yesilyurt), Fießer, Jerat (83. Propheter), Petersch (46. Salger); Sembolo (46. Riese), Klos (64. Glasner)

Schiedsrichter: Florian Steuer (Menden)

Zuschauer: 2.500

Gelbe Karten: Hornig, Klos

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