Arminia sorgt sich um Rahn

Einsatz des Mittelfeldspielers gegen Darmstadt fraglich

Arminia sorgt sich 

um Rahns Knie - © Arminia
Arminia sorgt sich
um Rahns Knie | © Arminia

Bielefeld. Zumindest das Zuschauerinteresse ist groß, wenn Arminia Bielefeld nachmittags auf dem Trainingsgelände an der Friedrich-Hagemann-Straße Übungseinheiten für das am Samstag stattfindende Meisterschaftsspiel gegen Darmstadt 98 (14 Uhr, Schüco-Arena) bestreitet. Gestern schaute selbst Präsident Jörg Zillies um 14 Uhr vorbei und sah eine hochmotivierte Truppe, die ihren Spitzenplatz in der 3. Liga mit einem Sieg gegen die Hessen behaupten will.

Personell muss Trainer Stefan Krämer allerdings bei einigen Akteuren bangen, ob sie sich rechtzeitig fit melden und für einen Einsatz in Frage kommen. Sorgen bereitet Johannes Rahn. Der Außenbahnspieler verdrehte sich bereits am Dienstag das Knie und bestritt gestern nur eine gedrosselte Einheit, da er über Schmerzen klagte. Heute wird eine Kernspintomographie vorgenommen. "Danach wissen wir mehr", sagt der DSC-Coach, der Rahns Einsatzmöglichkeit mit 50:50 beschreibt.
 
Noch schlechter sieht es bei Manuel Hornig aus, dessen Außenbanddehnung im Knie noch nicht ausgeheilt ist. "Es ist wohl sinnvoller, wenn wir mit ihm noch ein wenig Geduld aufbringen und ihn nicht zu früh ins kalte Wasser werfen", meint Krämer. "Wir wollen vermeiden, dass die Verletzung wieder aufbricht." Sein Einsatz gegen Darmstadt ist daher sehr unwahrscheinlich.

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Hille wohl wieder im Kader

Körperlich gut drauf ist hingegen Außenbahnspieler Sebastian Hille, dessen Muskelfaserriss in der Wade ausgestanden ist. Der Routinier bestritt zur Hälfte ein Individualtraining, um dann eine Halbzeit lang in einem Testspiel elf gegen elf mitzuspielen. Stefan Krämer: "Sebastian Hille ist ein Kandidat für das Aufgebot. Dieses Risiko ist vertretbar."

Mittelfeldspieler Johannes Rahn hat sich im Training das Knie verdreht. - © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE
Mittelfeldspieler Johannes Rahn hat sich im Training das Knie verdreht. | © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE

Sehr weit von dieser Position entfernt ist hingegen Dennis Riemer. Der Rechtsverteidiger ist nach seinem Kreuzbandriss und erfolgreich absolvierter Reha seit zehn Tagen wieder im Training. Frühestens in zwei bis drei Wochen kann er das komplette Programm mit der Mannschaft bestreiten. Ein Einsatz in dieser Saison ist daher höchst unwahrscheinlich.

Krämer wird gegen Darmstadt mit hoher Wahrscheinlichkeit auf ein 4:4:2-System setzen. Tim Jerat könnte Philipp Riese ersetzen.

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