Arminias Experimente in der Tönnies-Arena

Krämer-Lob für Turhan / Glasner fährt mit nach Karlsruhe

Mittelfeldspieler Olcay Turhan. - © FOTO: WEISCHE
Mittelfeldspieler Olcay Turhan. | © FOTO: WEISCHE
Arminias Experimente

in der Tönnies-Arena - © Arminia
Arminias Experimente
in der Tönnies-Arena | © Arminia

Bielefeld (frz). Experimente standen gestern Morgen auf dem Trainingsprogramm von Arminia Bielefelds Trainer Stefan Krämer, der diese Übungseinheit in der Tönnies-Arena in Rheda-Wiedenbrück durchführte. Für das Schlagerspiel am Samstag beim Tabellenzweiten Karlsruher SC, der aus den letzten zehn Begegnungen optimale 30 Punkte holte, muss Krämer seine Formation im offensiven Bereich umbauen. Durch den Ausfall der verletzten Christian Müller und Patrick Schönfeld sowie der Rot-Sperre von Tim Jerat ist die Kreativabteilung des Tabellenvierten der 3. Liga arg gebeutelt.

Information

Die "31" für Glasner

  • Die letzten Kleinigkeiten sind aus dem Weg geräumt. Arminia bestätigte die Verpflichtung von Stürmer Sebastian Glasner (Rückennummer 31), der einen Vertrag bis 2015 unterschrieb.
  • Von heute bis zum 1. Februar haben Mitglieder und Dauerkarteninhaber ein exklusives Vorkaufsrecht auf Tickets für die letzten sechs Heimspiele (unter anderem gegen Münster und Osnabrück) im Fan- und Ticketshop. Der offene Vorverkauf beginnt am 6. Februar.
  • Das Ausleihen von Erdogan Yesilyurt zu Eintracht Trier ist noch nicht perfekt.

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Im Spiel Elf gegen Elf testete der DSC-Coach mögliche Varianten. Auf der einen Seite bildete Neuverpflichtung Sebastian Glasner (Krämer: "Er hat zwangsläufig noch Anpassungsprobleme, wird aber nach Karlsruhe mitfahren") ein Paar mit Eric Agyemang, während auf der anderen Seite Fabian Klos neben Christopher Kullmann stürmte.

Manuel Hornig spielte jeweils eine Halbzeit als Sechser sowie als Innenverteidiger, während Marcel Appiah ausschließlich im Zentrum der Abwehr agierte. Einen starken Eindruck in diesem Testspiel hinterließen Rechtsverteidiger-Neuverpflichtung Jonas Strifler sowie Olcay Turhan im zentralen Mittelfeld. "Der Junge ist auf einem sehr guten Weg. Er sammelt fleißig Punkte", meinte Krämer, der nach dieser Einheit hochzufrieden war. "In diesem Spiel sind nur sehr wenige Torchancen zugelassen worden."

Auch wenn die Karlsruher Erfolgsserie durchaus Respekt einflößt, wird Arminia nicht wie ein Kaninchen vor der Schlange stehen. "Wir dürfen nicht zu ängstlich und zu passiv auftreten", lautet Krämers Ansicht, der mit Zuversicht in Richtung KSC blickt. "In einem Spiel können wir gegen jede Mannschaft gewinnen." 

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